Tag Archive: Industrial

Hateful Abandon – liars bastards …Industrial Avantgarde Sounds

  1 year ago     926 Views     Leave your thoughts  

Diese CD, bzw. Songs zu beschreiben ist nicht ganz einfach, da ich in diese Art von Musik nicht besonders tief drin bin. Das ist ein Mix aus Industrial, etwas Rock / Metal und Avantgarde mit einem Hauch Punk Pop. Klingt komisch, ist aber so. Etwas düster, etwas verspielt, sehr atmosphärisch und verträumt und bedrückend depressiv. Erinnert an 80er oder 90er Dark Wave Electro Sachen. CopShotCop ohne aggressive Parts und irgendwie habe ich die Namen LARD und Dead Kennedies im Kopf, weiß aber nicht in wie weit ich diese hier als Vergleich einbringen soll. Experimentell und verspielt. Auf jeden Fall sehr…

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Ibyss – obsidian

  1 year ago     863 Views     Leave your thoughts  

Die Band vergleicht sich mit Godflesh, Pitch Shifter (die frühen Songs) oder Ministry. Diesen Vergleich haben schon viele gewagt und meist waren das nur leere Versprechungen. Und ja, Ibyss schaffen das auch nicht. Doch ist das negativ? Nein, im Gegenteil, denn im Gegensatz zu anderen Vertretern die das Versucht haben, orientieren sich Ibyss nur an diesen großen Namen und schaffen es neben typischen Einflüssen auch viele eigene Elemente in die Songs einzubauen. Sie sind weit mehr als nur eine billige Kopie vom Original. Okay, Godflesh schlägt schon extrem durch, was aber einfach auch am minimalistischen und punktgenauen Drumcomputer liegt. Auch…

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Special Tipp: Raubtier – pansargryning

  2 years ago     803 Views     Leave your thoughts  

Von dieser Band kannte ich bisher nur ein oder zwei Songs, die mir zwar verdammt gut gefallen haben, aber da hatte ich sie eigentlich noch als etwas ausgefalleneren Rammstein-Klon abgetan. Doch auf dieser Scheibe zeigen sie deutlich, das dieser Vergleich alles andere als gerechtfertigt ist, denn mit Rammstein und neue deutsche Härte hat das nur bedingt zu tun. Einige Riffs gehen zwar immer noch in diese Richtung, aber die Band weiß mit vielen Elementen zu spielen, die ihnen einen ganz ganz eigenen Charme verleihen. Etwas nordische Folklore in diese treibendenden und hämmernden Riffs eingestreut macht das Ganze extrem rund und…

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Short Note: Blutstahl – trauma (2010) & defekt (2012)

  2 years ago     1643 Views     1 Comment  

Auf diesen Webrelease sind die beiden Platten „trauma“ und „defekt“ der Band Blutstahl kombiniert, als Gedenken an den im April 2012 verstorbenen Gründer der Band. Wie der Name der Band bereits vermuten lässt, bekommt man hier harte und schwere Industrial Klänge aus den Boxen entgegen geschmettert. Schöne harte treibende Beats mit entsprechend düsteren Keyboardklängen und Sprachsamples. Während der 2010er Release „trauma“ noch teils etwas gothisch angehaucht ist, geht es bei „defekt“ etwas konsequenter und derber zur Sache. Vom „trauma“-Release ist vor allem der Song „wut & trauer“ hervorzuheben, der in seiner Rohheit schon an Highlights von Dive oder Blackhouse erinnert.…

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Short Note: Eclectek – II

  2 years ago     487 Views     Leave your thoughts  

Eine der ungewöhnlichsten Bands die ich kenne sind die Franzosen Eclectek. Mit dem Album „II“ haben sie sich 2007 etwas weiter von dem entfernt, was man vorher von ihnen kannte. Elektronische Elemente sind immer noch reichlich vorhanden, diese groovigen teils souligen Einlagen wurden aber extrem verstärkt und so wirkt das wie ein schräge Version einer groovigen Rock oder Soul Band. Schwer zu beschreiben, aber der Groove machts und das macht immer noch Laune. Bestimmt nichts für jedermann. (2007)

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Short Note: ChopChop – rotten from the sewer to the grave

  2 years ago     492 Views     Leave your thoughts  

Man nehme etwas Gabba, etwas Breakbeat, etwas Dubstep, etwas Ragga-Sounds, etwas Metal und Industrial und werfe das alles in einem Topf, rühre aber nicht zu sehr um, damit sich das in den einzelnen Songs nicht zu sehr vermengt. Heraus kommen viele unterschiedliche Songs, die aber trotzdem einen gewissen roten Faden besitzen. Normalerweise würde ich diese Inkonsistenz bemängeln, aber da man diese extreme Mucke eh schwer auf Dauer anhören kann, ist diese Abwechslung durchaus erfrischend. Wer´s elektronisch extrem mag, der darf hier ruhig mal ein Ohr riskieren. Sociopath Recordings (2011)

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Short Note: Antipope – 3 eyes of time

  2 years ago     523 Views     Leave your thoughts  

Ist das nun Gothic, Industrial oder doch Metal. Das frägt sich der Hörer dieser Scheibe mehr als nur einmal. Im Grunde rockt das Ganze schon vor sich hin, wirkt aber dank Industrial und Gothic Einflüsse teils sehr getragen. Etwas Moonspell, etwas Katatonia, etwas Fields of the Nephilim etwas Pain, das würde so grob den Stil umreißen. Die Band ist nicht schlecht, kommt aber nicht unbedingt an die Qualitäten der eben genannten Bands heran. Aber durchaus interessant für Leute die mal was anderes neben dem Einheitssound anhören wollen. Spielerisch auf jeden Fall ansprechend. Violent Journey Records (2013)

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Special Tipp: NecroNath – nations of tricks and stealth

  3 years ago     464 Views     Leave your thoughts  

Freunde düsterer elektronische Klänge kommen bei diesem Release voll auf ihre Kosten. Die Songs gibt es kostenlos zum Download, was mich fast etwas gewundert hat, denn das hat Klasse und sollte eigentlich über ein Label veröffentlicht werden. Die Songs zeichnen sich durch treibende tiefe Beats aus, über die düstere und auch hier und da etwas rauere Synthy Linien gelegt wurden. Wenn dann noch Gitarrenähnliche Sounds dazu kommen, dann wird´s gleich noch eine Nummer cooler. Vor allem der düstere Touch der über alle Songs liegt, gibt ihnen einen ganz eigenen Charme. Auch der Gesang passt ideal dazu, teils Gesprochen, dann fast…

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Short Note: Ghostfog – frightnights (under haunted stars) II

  3 years ago     491 Views     Leave your thoughts  

Die Industrial Band Ghostfog habe ich die letzte Zeit etwas aus den Augen verloren, weswegen ich nicht 100%ig up to date bin was in letzter Zeit von ihnen rauskam. Die Band ist weit erwachsener als ich sie noch in Erinnerung habe. Immer noch verspielter experimenteller Industrial mit teils treibenden Beats und dann sphärischen Klängen. Darüber nun durchgehend eine Sängerin, das kommt schon sehr gut rüber. Stilistisch nicht unbedingt zu beschreiben, wobei ich mal behaupte hier und da schimmert ganz leicht ein leichter Funke NIN durch, sie haben aber absolut ihren eigenen Stil. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber dafür mit viel…

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Special Tipp: The Devil – same

  3 years ago     514 Views     Leave your thoughts  

Normalerweise bin ich ja kein großer Fan, wenn es nur Instrumental zur Sache geht. Denn Gesang macht vieles aus und sorgt für Abwechslung. Bei dieser Band schaut es anders aus. Gesang findet man hier nicht, aber sie machen es wie einige Industrial Bands, sie greifen auf Samples zurück die den Gesang ersetzen. Und das kommt verdammt gelungen rüber. Musikalisch irgendwo im Dark Metal um es mal so zu beschreiben. Ein Mix aus düsteren Melodien mit dunklen aber romantischen Keyboardläufen. Einen Hauch von Black Metal und hier und da etwas mehr Druck. Dazu ein Industrial Touch der auf allem ruht. Musikalisch…

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Short Note: Skinflick – two ton loser

  3 years ago     528 Views     Leave your thoughts  

Sind Sknflick die Skinflick Productions, von denen ich aus den Anfangszeiten von „Tales“, der Vorgängerzine von music-discovery.de einige Reviews geschrieben habe? Sie haben jedenfalls den gleichen dreckigen und schrägen Sound, wie ich ihn von dieser Band erwarten würde. Dreckig-rotzige Gitarren mit Industrialeinflüssen. Irgendwie schräg und undefinierbar, aber gerade dadurch wieder interessant. Das ist räudig produziert, passt aber zu dem, was ich von früher kenne und macht genau so Laune. Nichts für jedermann, aber man darf gerne mal ein Ohr riskieren.

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Vorschau: Kryonix

  3 years ago     608 Views     Leave your thoughts  

Es wird wirklich mal wieder Zeit für ein paar elektronische Klänge. Kryonix sind die erste Band, die in die neue Kategorie „Vorschau“ fallen. Einfacher stampfender, aber tanzbarer Industrial mit Samples versehen, das ist der Stil von Kryonix. Erinnert etwas an Bands wie X-rX. Kryonix klingen zwar nicht so fett, wie eben genannte, aber die Rauheit der Songs hat auch was für sich. Die Songs machen wirklich Spaß und wer auf tanzbaren Industrial steht, der sollte hier ruhig mal ein Ohr auf Soundcloud riskieren. Ein gesamter Release ist aktuell in der Mache.

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Short Note: Blood on the Dancefloor – the anthem of the outcast

  3 years ago     468 Views     Leave your thoughts  

Musikrichtungen werden zum Glück immer vielseitiger und somit interessanter. Einerseits gut, hier und da kommen auch Mischungen raus, die einem nicht komplett ansprechen. So auch bei dieser Band. Die extremen Metal- und Industrial-Parts sind richtig gut. Die Emocore Elemente sind dann eher wieder Geschmackssache, aber das macht ja auch wieder interessant. Genial der Song „clubbed to death“ ist aber absolut gelungen, auch oder vor allen durch die Vereinigung mit Dancefloor Elementen. Eastworld (2012)

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