Tag Archive: Doom Metal

Arroganz – tod & teufel …schwere Songs über den Tod und den Teufel

  4 months ago     417 Views     Leave your thoughts  

Diesen Release einzuordnen ist gar nicht mal so leicht, vor allem da ich selber noch gar nicht so genau weiß ob ich ihn nun mag oder nicht. Denn einerseits finden sich tolle musikalische Ansätze in den Songs, andererseits finde ich das Ganze zu zäh und träge. Aber fangen wir erst einmal beim Stil an. Musikalisch bekommt man einen Mix aus Death Metal und Black Metal geboten, der ordentlich runtergebremst wird und dadurch fast doomig ist, ohne mit Doom Metal an sich etwas gemeinsam zu haben. Erinnert mich etwas an Totenmond, welche auch gewöhnungsbedürftig sind, da sie sonderbar sind, aber mit…

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Demon Lung – a dracula …ruhiger Doom Metal, wenn man es gemütlich mag

  9 months ago     576 Views     Leave your thoughts  

Die aus Las Vegas stammende Doom Metal Band Demon Lung versteht es durchaus den Charme des Doom Metals in ihren Songs einzufangen. Die Sängerin gibt den Songs noch einen besonderen Touch, kann dann aber nicht ganz so überzeugen, wie zum Beispiel die Sängerin der Doom Metal Band The Wounded Kings, welche viel mehr Volumen und Charisma in der Stimme hat. Bei Demon Lung weiß die Sängerin zwar auch was sie macht, wirkt aber eher als Beiwerk zum schleppenden Gesamtsound. Musikalisch ist man natürlich etwas gemütlicher unterwegs, meist mit etwas verträumteren Riffs, hier und da fängt das Ganze aber auch ordentlich…

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Underjord – sheol …richtig böser Doom Metal

  1 year ago     841 Views     Leave your thoughts  

Schleppend, düster und atmosphärisch, so muss Doom Metal klingen und das tut er auch auf diesem Release. Die Songs sind schleppend langsam, schwer und träge, haben aber trotzdem Power und Kraft und werden, sofern man für Doom Metal ein offenes Ohr hat, nicht langweilig. Im Gegensatz zu vielen anderen Doom Bands, die ich in letzter Zeit zu hören bekam, ist hier der Sound durchaus düster und böse. Sehr atmosphärisch und könnte auch die Untermalung für einen bedrückenden Horrorfilm sein. Hier und da habe ich das Gefühl man bedient sich auch etwas an indischer Folklore, verliert sich aber nie im Geträller…

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The Wounded Kings – consolamentum

  1 year ago     911 Views     Leave your thoughts  

Doom Metal ist anscheinend wieder im kommen, denn hier geht es auch wieder extrem schleppend zur Sache. Wobei es nicht zu schwer oder erdrückend wirkt, sondern immer noch angenehm locker klingt. Schönste Old School Doom Riffs, wie man sie schöner kaum miteinander verknüpfen könnte. Dazu der ungewöhnliche Gesang, der sich an typische Gesangsläufe hällt, hier aber trotzdem so aus dem Rahmen fällt, da von einer Frau. Ein Frau ist bei diesem Sound wirklich enorm ungewöhnlich, vor allem wenn sie nicht fröhlich vor sich hinträllert, sondern so nahe an dem liegt, was die männlichen Kollegen zum besten geben. Man rockt zwar…

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Mountain Throne – stormcoven

  1 year ago     923 Views     Leave your thoughts  

Zu den Aushängeschilden des groovigen Doom Metals gehören Bands wie Pentagram oder auch Cathedral. So cool Cathedral aber auch sind, ich kenne viele Leute die mit dem Sänger nichts anfangen können, die Musik aber sonst genial finden würden. Für diese Leute gibt es nun eine Alternative und die nennt sich Mountain Throne. Denn musikalisch schlagen Mountain Throne genau in die Kerbe, die Cathedral damals so perfekt ausgefüllt haben. Der Sänger ist aber wesentlich allgemeinverdaulicher und somit kommen bei Mountain Throne alle die endlich voll auf Ihre Kosten, die damals zwar auf die Musik von Cathedral abgefahren sind, aber halt vom…

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Sigiriya – darkness died today

  1 year ago     785 Views     Leave your thoughts  

Immer wieder toll, wenn man unerwartet einen Hammerrelease als Promo bekommt und sich vom ersten bis zum letzten Ton in die Songs verlieben kann. Sigiriya würde ich mal in die Doom-Ecke einreihen, doch Doom ist nicht der einzige Faktor, denn Stonerrock macht sich hier auch enorm breit. Vor allem diese enorme Nähe zu Kyuss weiß zu gefallen, da ich ja ein riesiger Fan der Band war. Groovig, schleppend, verträumt aber in keinster weise träge oder verschlafen. Das ist Musik zu der ich gerne sage, da kann man auch ohne Drogen fliegen. Traditioneller Doom ala Cathedral der durch moderne Elemente wie…

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Samael – blood ritual

  1 year ago     699 Views     Leave your thoughts  

Mit „blood ritual“ meldeten sich Samael das zweite mal mit einem Silberling zu Worte und konnten damit bei der Fangemeinde ordentlich punkten. Dieser Mix aus Thrash Metal, Death Metal und Doom Metal hatte etwas Besonderes. Die Songs strahlten eine Mystik aus, die man so von wenigen Bands zuvor gehört hatte. Meist doomig schleppend geht es auf der Scheibe zu und diese treibenden Riffs bauen ordentlich Druck auf. Beim Titelsong „blood Ritual“ geht es dann auch mal etwas flotter zur Sache, aber der mystische leicht bedrückende Touch geht eigentlich nie verloren. Samael waren damals eine Ausnahmeband und hatten ihren ganz eigenen…

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Pale Horseman – mourn the black lotus

  1 year ago     631 Views     Leave your thoughts  

Doomig, fast Sludge-artig quillt der schwere Sound aus den Boxen. Es wirkt alles sehr dickflüssig und träge aber gerade dadurch versteht es die Band enorme Härte zu generieren. Erinnert mich an eine derbere Version von Graveyard Rodeo, vor allem durch dem Gesang, der dann leichte Hardcore-Elemente in sich vereint. Aggressivität ergießt sich in den Songs und auch wenn die Gitarren durchaus schneller vom Anschlag sind, der Grundrhythmus wird von Schlagzeug vorgegeben und dieser bewegt sich nie über Midtempo heraus. Man arbeitet viel mit Riffs, die wie eine Endlosschleife wirken, doch trotz dieser Monotonie wird es eigentlich nicht langweilig. Vor allem…

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Short Note: Hour of 13 – same

  2 years ago     636 Views     Leave your thoughts  

Dieser Release stammt eigentlich aus 2007, war aber bereits seit längerem ausverkauft. Umso mehr darf sich der Doom Metal Fan freuen, dass dieser Release nun wieder aufgelegt wurde. Mir war die Band bis dato unbekannt, aber jetzt habe ich sie definitiv auf dem Radar, denn das ist wirklich guter Old School Doom Metal mit einer guten Produktion. Erinnert etwas an Cathedral, bzw. bewegt sich durchaus in großen Fußstapfen wie Black Sabbath und Co. Musikalisch etwas moderner, aber der Gesang folgt alten Gesangslinien. Einfach, schleppend, aber trotzdem groovig. Genau so soll es sein und so macht es auch jede Menge Spaß.…

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Short Note: Prehistoric Pigs – wormhole generator

  3 years ago     496 Views     Leave your thoughts  

Bei den Promos habe ich gerade ein glückliches Händchen mit Stoner Rock und Doom Metal Bands. Prehistoric Pigs schlagen auch in diese Kerbe mit schweren und treibenden Gitarrenriffs, die ordentlich Groove intus haben und einen richtig mitreißen können. Einziges Manko, was aber leider auch ein größeres Manko ist, stellt der fehlende Gesang da. Okay, hier und da ein paar Sprachsamples aber selbst dieses Element wird zu selten genutzt. Ein guter Release, dem aber leider der Gesang als Abrundung fehlt. Moonlight Records (2012)

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Short Note: Cpt. Kronos – the invocation ep

  3 years ago     544 Views     Leave your thoughts  

Stonerrock trifft auf Doom Metal, schwer, schleppend, berauschend, mächtig. Saint Vitus und Pentagram lassen grüßen und das Ding ist einfach nur herrlich verspielt. Drogensound vom Feinsten und durch den Doom-Charakter bekommt das Ganze noch ein richtig tolles Gesicht. Hier und da vielleicht etwas träge, aber da kann man drüber stehen. 4 Songs sind für die EP leider nicht ganz so viel, dafür zählt hier Klasse. Weiter so! Violent Journey Records (2013)

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Special Tipp: Dawn of Winter – the skull of the sorcerer

  3 years ago     482 Views     Leave your thoughts  

Die Band Dawn of Winter kenne ich noch aus Demo-Zeiten. Habe sogar noch eine Kassette von einem Ihrer Demos im Keller liegen und die eine oder andere MCD, die sie damals in Eigenproduktion heraus gebracht haben. Damals hat mir ihr Doom Metal schon gut gefallen, auch wenn Doom nicht immer die leichteste Musik ist und man richtig für drauf sein muß. Daher habe ich auch das Reinhören in diesen Release etwas geschoben, da ich einfach in der richtigen Stimmung für diese Scheibe sein wollte. Denn ich habe mich für die Band gefreut, als ich das Logo auf einem Cover im…

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Short Note: Cadaverous Condition – burn brightly alone

  3 years ago     486 Views     Leave your thoughts  

Diese CD ist mal was eigenes, denn die Band mischt hier so viele Elemente zusammen und hat sich dadurch ein interessantes eigenen Stilkonzept gebaut. Irgendwo zwischen Death Metal, Thrash Metal, Doom Metal und Alternative Rock ist das angehaucht. Mal sehr doomig und schwer, dann in New Model Army Manier locker und rockig. Der Mix hat was und weiß zu begeistern. Ich muß zwar zugeben, das ist keine Musik für dauernd aber ich denke das wird durchaus noch öfters hier laufen. Charme und ein eigenes Gesicht, somit auf den richtigen Weg. (2011)

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Short Note: Ashes you Leave – the cure for happiness

  3 years ago     479 Views     Leave your thoughts  

Einerseits klassisch, andereseits aber durchaus ungewöhnlich für einen aktuellen Release. Gothic Death Metal der klassischen Art mit Sängerin und Death Metal Shouter trifft auf Doom Metal. Vor allem der Song „...for happiness“ klingt hier sowas von nach My Dying Bride, nur halt mit einer Frau noch zusätzlich am Gesang. Und gerade dieser Mix macht den Charme dieser Songs aus. Den modernen Gothic Metal Fan, der Within Temptation und Nightwish mag, wird das hier zu grob sein, wer noch auf Gothic Metal der alten Schule steht und vor allem My Dying Bride und Co mag, der wird hier bestimmt seine Freude…

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