Tag Archive: Death Metal

Blazing Row – emerge …etwas pure Gewalt gefällig?

  1 month ago     129 Views     Leave your thoughts  

Der Begriff "pure Gewalt" beschreibt den Stil der Band Blazing Row eigentlich äußerst passend. Das ist fett und derbe und liegt irgendwo zwischen Death Metal und Core, bzw. Deathcore. Brutaler Death Metal, wie man ihn selten zu hören bekommt, der aber sehr modern und zeitgemäß klingt durch viele Parts und Stilelemente, die man eher in die Metalcore, bzw. Deathcore Ecke stecken würde. Wer die Band aber in die Schublade der Metalcore Einerlei-Bands stecken möchte, tut der Band unrecht. Denn das ist weit mehr. Anfangs ist man leicht dabei die Band als durchschnittlich abzustempeln, doch je länger man in die Songs…

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Interment – scent of the buried …besser kann man dem Schweden Tod nicht huldigen

  3 months ago     417 Views     Leave your thoughts  

Nach 6 Jahren Pause und einigen personellen Änderungen meldet sich die Band Interment mit ihrem neuem Album "scent of the buried" zurück. In der Bandinfo als "swedish chainsaw-cadavers" bezeichnet trifft das eigentlich verdammt gut den Punkt, auf den es ankommt. Denn die Gitarren klingen wie tiefe Kreissägen, die sich durch die Gehörgänge sägen. Das ist Schweden Tod pur und vor allem dadurch das die Band sich eigentlich nur in langsamen bis flotten Gefilden aufhält, kann dieser sägende Sound sich erst so richtig entfalten. Ich bin fast versucht zu sagen, das selbst Bands wie Dismember oder Entombed nie so derb schwedisch…

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Arroganz – tod & teufel …schwere Songs über den Tod und den Teufel

  4 months ago     412 Views     Leave your thoughts  

Diesen Release einzuordnen ist gar nicht mal so leicht, vor allem da ich selber noch gar nicht so genau weiß ob ich ihn nun mag oder nicht. Denn einerseits finden sich tolle musikalische Ansätze in den Songs, andererseits finde ich das Ganze zu zäh und träge. Aber fangen wir erst einmal beim Stil an. Musikalisch bekommt man einen Mix aus Death Metal und Black Metal geboten, der ordentlich runtergebremst wird und dadurch fast doomig ist, ohne mit Doom Metal an sich etwas gemeinsam zu haben. Erinnert mich etwas an Totenmond, welche auch gewöhnungsbedürftig sind, da sie sonderbar sind, aber mit…

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Escarnium – godless shrine of decay …klingt alt und schwedisch und das ist gut so

  5 months ago     427 Views     Leave your thoughts  

Ganz ehrlich? Das hätte ich eigentlich nicht von dieser Promo erwartet. Das ist feinster Old School Schweden Death Metal, wie ich ihn schon lange nicht mehr gehört habe. Hier wird ein Hammerriff nach dem anderem verbraten und der Gesamtsound ist auch noch so derb auf Old School getrimmt und klingt trotzdem sauber und fett. Midtempo bis schnell hämmern die Riffs durch die Boxen und ich kann gar nicht mal sagen, ob sie sich bei einer bestimmten Band bedienen, bzw. sich inspirieren haben lassen. Ich denke sie haben einfach alles zusammengetragen, was die guten alten Schweden Bands zu bieten hatten und…

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Emeth – aethyr …technischer Death Metal Orkan

  5 months ago     508 Views     Leave your thoughts  

Okay, was soll ich zu dieser Scheibe sagen. Das ist einfach eine Soundwand, ein Orkan aus technischen Death Metal. Denn leichte Kost ist das nicht. Technisch sehr verspielt und ausgefeilt und das verdammt schnell und verdammt brutal. Math Metal könnte man dazu schon fast sagen. Meshuggah driften in die Death Grind Ecke ab, oder so in der Art. Mit technischen Death Metal habe ich für gewöhnlich nur bedingt was am Hut, da dieser oft zu anstrengend ist. Und außerdem mag ich Songs die hängen bleiben. Viel hängen bleibt bei den Songs von Emeth auch nicht, jedenfalls gehen sie rechts rein…

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Aktaion – throne …Extreme Metal irgendwo zwischen Slipknot und Death Metal

  6 months ago     655 Views     Leave your thoughts  

Mit "M.A.D. ass of a catfish" fängt dieser Release an und könnte vom Riffing her von der ersten Slipknot Platte stammen, ohne jetzt wie eine Kopie zu klingen. Dann beim Refrain driftet man etwas in die Richtung Nu Metal Melodien ab um danach wieder im grindigen Gehacke zu enden, wie man es auch von den Maskenmännern her kennt. Doch die Platte hat viel mehr als einige Parallelen zu Slipknot zu bieten. Hier bedient man sich gekonnt bei allem, was extrem und brutal ist. Dazwischen immer mal wieder Nu Metal Parts oder auch mal normale Metalparts um mit Melodien die Sache…

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BODYFARM – Storming Revolution (Official Roadmovie Clip)

  7 months ago     358 Views     Leave your thoughts  

Da music-discovery.de zukünftig auch auf YouTube wieder aktiv wird, werden wir zukünftig auch aktuelle Videos von Bands hier posten, als Teaser für kommende oder aktuelle Alben. Den Anfang machen Bodyfarm mit "storming revolution" vom kommenden Album "battle breed" welches im November herauskommt. Eine Review zum gesamten Album wird folgen, nun aber viel Spaß mit diesem Video:

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BLAI – dead man walking …a lesson in violence

  8 months ago     627 Views     Leave your thoughts  

Da ich ja schlecht selber was über meine eigene Band schreiben kann, hier eine Review vom Spring Bernd, den der eine oder andere vielleicht von der Band Deep oder früher Ulcerour Phlegm her kennt. A lesson in violence! Nein, keine Angst, damit will ich nicht den vergleichweise leichtfüßig daherkommenden Thrash-Klassiker bemühen, um das zu beschreiben, was hier BLAI auf uns los lassen. Bei BLAI haben wir es mit einem langjährigen Gewächs im Metal-Dschungel zu tun, das mit eigenen Wurzeln bestens gedeiht und keinerlei Fremdvergleiche nötig hat. Diese kürzlich erschienene MiniCD ist eine Lektion – BLAI der Dozent. Straightness is heavyness!…

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Slaveyard – return from the dead …Death Metal meets Metalcore

  9 months ago     627 Views     Leave your thoughts  

Etwas Death Metal, etwas Metalcore, etwas Thrash Metal, das sind die Bestandteile des Sounds von Slaveyard, den sie hier mit 3 Songs der Metalgemeinschaft präsentieren. Der Song "return from the dead" klingt recht klassisch Death Metal lastig und punktet vor allem durch schwere und schleppende Parts die mit Melodieläufen untermalt werden, wie man sie von alten Paradise Lost Scheiben erwartet. Wesentlich flotter geht es dann beim zweiten Song "flying eyes" zur Sache, während man vor allem bei "insomnia" dann merkt, dass die Jungs sich auch von modernen Stielen, wie dem Metalcore inspirieren lassen. Der Death Metal bildet aber in allen…

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Melechesh – enki …Black Metal mal etwas anders, sehr erfrischend

  1 year ago     1078 Views     Leave your thoughts  

Sumerische Statuen und Symbole zieren in leuchtenden Goldtönen das sehr fein gearbeitete Cover dieser Scheibe. Es strahlt eine Art von Mystik aus, doch Black Metal hätte ich hier dann als Musik eigentlich nicht unbedingt erwartet. Doch halt, das ist auch kein gewöhnlicher Black Metal. Denn auch wenn das typische Black Metal Klänge sind, sind die Songs nicht typisch. Das Düstere und Schwere, bzw. Bedrückende fehlt und die Songs strahlen fast so, wie das Cover. Der Sound wirkt viel lockerer und offener. Ich habe das Gefühl, man möchte hier nicht mit aller Gewalt böse sein, sondern verpackt stilfremde Elemente und Einflüsse…

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Revel in Flesh – death kult legion …schöner Old School Death Metal

  1 year ago     1040 Views     Leave your thoughts  

Ich muss mir langsam Gedanken darüber machen, ob der Begriff Old School überhaupt noch von Bedeutung ist, so viele Old School Releases ich in letzter Zeit im Bereich Thrash und Death Metal erhalte. Auch Revel in Flesh frönen dem Old School Death Metal, das es besser kaum geht und wissen aber trotzdem das Ganze etwas Zeitgemäßer aussehen zu lassen, als viele andere Bands. Hier etwas Entombed, dort etwas Amorphis (von den ersten Scheiben), dort etwas Bolt Thrower, wenn auch dieser Einfluss nur leicht ist. Heraus kommt ein Full-Length Release, der wirklich zu beeindrucken weiß. Vor allem durch die moderne Produktion…

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Void Creation – deadnology …Death Metal Walze mit Charme

  1 year ago     930 Views     Leave your thoughts  

Die besten und derbsten Death Metal Bands sind immer noch die, die mit Midtempo und brachialen und schweren Riffs arbeiten. Und da machen Void Creation alles richtig. Meist im Midtempo und zähen bis treibenden Riffs. Hier steckt Brutalität und Gewalt in jeder Pore der Songs. Hier und da erlaubt man sich einen Anflug von Melodie um das Ganze aufzulockern, aber meist konzentriert man sich auf das Wesentliche: Riffs die einfach gewaltig, wenn nicht sogar gewalttätig sind. Lediglich der Song „earthlings 2.0“ fällt hier etwas aus dem Rahmen, da er mit Akustischen Gitarren beginnt und etwas mehr auf Melodie setzt, als…

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Brutal Cross – the perfect storm …Viking Black Death Metal Folklore Sound

  1 year ago     899 Views     Leave your thoughts  

Der Titel verrät eigentlich schon um was es geht. Brutal Cross vereinen verschiedenste Einflüsse wie Viking Metal, Black Metal, Death Metal und Folk Metal zu einem netten Mix. Teils sehr getragen und auch mit tollen Melodien unterlegt. Hier mal etwas heftiger, dort etwas orchestraler. Ein keifernder Sänger löst sich mit Wikingerchören ab, elektrische Gitarren werden von Akkustikgitarren überrollt. Klingt recht gemischt und verschlungen und das ist es auch irgendwie. Denn auch wenn die Ideen dahinter teils wirklich gut sind, wirkt das oft zu sehr zusammengewürfelt und man fragt sich immer mal wieder, wo will die Band eigentlich hin. Vielseitigkeit ist…

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Stillbirth – global error …musikalisch jedoch kein Fehler

  1 year ago     1130 Views     Leave your thoughts  

Death Metal kann auch mal so richtig fett sein. Das Intro fängt wie ein Gozilla-Film an. Soldaten beschießen ein Monster. Doch das eigentliche Monster bekommt man erst nach dem Intro zu hören. Zuerst noch relativ einfach gestrickt wird das Soundtechnisch immer fetter und brutaler. Gitarren die ich so auch von Banished oder Dying Fetus erwarten würde. Und die Doublebase klingt fast nach einer Maschine. Es darf auch mal geknüppelt werden und das macht die Band besser als viele anderen, denn sie verlieren hierbei nur gering an Härte. Vor allem wenn man dann schleppende, fast träge Parts anstimmt, dann kommt die…

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Machinergy – sounds of evolution …stupide, oder ist da doch mehr dahinter?

  1 year ago     760 Views     Leave your thoughts  

Bereits bei den ersten Riffs wird klar, hier wird ordentlich gehackt. Death Metal mit leichten Thrash Elementen. Und ja, man kann sagen, die Jungs wissen, was sie machen wollen. Hier und da entfalten sich auch richtig gute Riffs, die Charme besitzen. Doch richtig entfalten können sich diese Riffs leider nicht, da die Band immer wieder in dieses Gehacke verfallen. Ja und genau das ist es, was die Songs so stupide macht. Dadurch werden die Songs sehr monoton und eintönig und leider auch langweilig. Eigentlich schade, denn ich finde immer wieder geile Riffs die mehr verdient hätten. ...dachte ich auch gerade…

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