Short Note

Blazing Row – emerge …etwas pure Gewalt gefällig?

  1 month ago     129 Views     Leave your thoughts  

Der Begriff "pure Gewalt" beschreibt den Stil der Band Blazing Row eigentlich äußerst passend. Das ist fett und derbe und liegt irgendwo zwischen Death Metal und Core, bzw. Deathcore. Brutaler Death Metal, wie man ihn selten zu hören bekommt, der aber sehr modern und zeitgemäß klingt durch viele Parts und Stilelemente, die man eher in die Metalcore, bzw. Deathcore Ecke stecken würde. Wer die Band aber in die Schublade der Metalcore Einerlei-Bands stecken möchte, tut der Band unrecht. Denn das ist weit mehr. Anfangs ist man leicht dabei die Band als durchschnittlich abzustempeln, doch je länger man in die Songs…

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Victorian Whore Dogs – afternoonified …Sludge doch einfach mal eine Runde

  2 months ago     210 Views     Leave your thoughts  

Sludge ist noisy, es ist schräg, es ist extrem, es ist eigenwillig. Und so sind auch Victorian Whore Dogs, die mit dieser Scheibe zeigen, dass sie irgendwo zwischen Sludge und Core eine Existens mit Ihrer Musik gefunden haben. Für eine Sludge Band finde ich die Songs sogar extrem eingängig an einigen Passagen. Das "snatch files" welches gerade eben läuft ist schon fast hitverdächtig auf seine eigenwillige aber sehr coole Art. Meist verlieren sich Sludge Bands im experimentellen Soundgeflecht ihrer eigenen Werke, doch diese Band schafft es sich darüber hinaus weiter zu entwickeln und mit teils äußerst eingängigen Parts dann doch…

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The Glorious Rebellion – euphoric …noisy and rocking Hardcore

  2 months ago     327 Views     Leave your thoughts  

Ein sehr lärmiges aber auch fettes Brett lassen die Jungs von The Glorious Rebellion auf diesem Release vom Stapel. Die Songs sind sehr räudig, derbe und ohne Skrupel. Das ist ehrliche Musik, die auf nichts und niemanden Rücksicht nimmt. Hardcore trifft auf schweren Metal, mit einem Hauch von Sludge. Sehr schwer und trotzdem sehr treibend. Sowas erwartet man heutzutage eigentlich nicht mehr, vor allem nicht aus der Hardcore Ecke. Eingängigkeit? Davon ist hier nichts zu merken, aber trotzdem, oder gerade deswegen macht das hier so verdammt viel Spaß. Die Gesangslinie vom Opener "it´s a sucker´s game, kid" erinnert mich teils…

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Running Wild – under jolly roger …der Piraten-Klassiker aus deutschen Landen

  4 months ago     355 Views     Leave your thoughts  

Als ich noch ein Heavy Metal Fan war, der mit den harten Spielarten wie Thrash Metal und dem langsam aufkommenden Death Metal noch nicht viel anfangen konnte, gehörten Running Wild natürlich auch zu meinen Helden. Doch erstaunter weise muss ich feststellen, wie diese Band komplett aus meiner Erinnerung herausgetreten ist. Daher war es mal wieder pure Nostalgielust mir diese Platte reinzuziehen. Ich weiß noch damals als sie rauskam hatte ich bereits in der ersten Woche das Vinyl davon im Player und es ist rauf und runter gelaufen. Und ja, Running Wild machen heute auch noch Spaß und dieser spezielle Stil…

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Arroganz – tod & teufel …schwere Songs über den Tod und den Teufel

  4 months ago     413 Views     Leave your thoughts  

Diesen Release einzuordnen ist gar nicht mal so leicht, vor allem da ich selber noch gar nicht so genau weiß ob ich ihn nun mag oder nicht. Denn einerseits finden sich tolle musikalische Ansätze in den Songs, andererseits finde ich das Ganze zu zäh und träge. Aber fangen wir erst einmal beim Stil an. Musikalisch bekommt man einen Mix aus Death Metal und Black Metal geboten, der ordentlich runtergebremst wird und dadurch fast doomig ist, ohne mit Doom Metal an sich etwas gemeinsam zu haben. Erinnert mich etwas an Totenmond, welche auch gewöhnungsbedürftig sind, da sie sonderbar sind, aber mit…

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Escarnium – godless shrine of decay …klingt alt und schwedisch und das ist gut so

  5 months ago     428 Views     Leave your thoughts  

Ganz ehrlich? Das hätte ich eigentlich nicht von dieser Promo erwartet. Das ist feinster Old School Schweden Death Metal, wie ich ihn schon lange nicht mehr gehört habe. Hier wird ein Hammerriff nach dem anderem verbraten und der Gesamtsound ist auch noch so derb auf Old School getrimmt und klingt trotzdem sauber und fett. Midtempo bis schnell hämmern die Riffs durch die Boxen und ich kann gar nicht mal sagen, ob sie sich bei einer bestimmten Band bedienen, bzw. sich inspirieren haben lassen. Ich denke sie haben einfach alles zusammengetragen, was die guten alten Schweden Bands zu bieten hatten und…

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Emeth – aethyr …technischer Death Metal Orkan

  5 months ago     508 Views     Leave your thoughts  

Okay, was soll ich zu dieser Scheibe sagen. Das ist einfach eine Soundwand, ein Orkan aus technischen Death Metal. Denn leichte Kost ist das nicht. Technisch sehr verspielt und ausgefeilt und das verdammt schnell und verdammt brutal. Math Metal könnte man dazu schon fast sagen. Meshuggah driften in die Death Grind Ecke ab, oder so in der Art. Mit technischen Death Metal habe ich für gewöhnlich nur bedingt was am Hut, da dieser oft zu anstrengend ist. Und außerdem mag ich Songs die hängen bleiben. Viel hängen bleibt bei den Songs von Emeth auch nicht, jedenfalls gehen sie rechts rein…

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We Butter the Bread with Butter – wieder geil …Deathcore an den man sich gewöhnen muss

  5 months ago     543 Views     Leave your thoughts  

Zugegeben, an diese Scheibe muss man sich erst einmal gewöhnen. We Butter the Bread with Butter "wieder geil" habe ich schon einige Zeit hier als Promo auf der Platte und auch hin und wieder habe ich etwas reingehört, konnte mich aber nicht so recht damit anfreunden und habe es dann wieder gelassen. Mag evtl. auch an meiner Reserviertheit Metalcore Bands gegenüber liegen. Dazu ein vielleicht etwas arrogant wirkender Ersteindruck, so nach dem Motto wir sind cooler als die anderen... ich weiß nicht woran es lag und dieser Ersteindruck hat sich als falsch herausgestellt, nachdem ich der Scheibe wirklich mal eine…

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Apocalyptica – shadowmaker …so Zeitgemäß wie nie zuvor

  6 months ago     554 Views     Leave your thoughts  

Apocalyptica haben sich nun um eine Person verstärkt. Frankie Perez wurde als vollwertiges Mitglied am Mikrophon aufgenommen, was auch den Stil der Band beeinflusst hat. Ganz ehrlich gesagt habe ich die Band nicht immer so verfolgt, aber Apocalyptica waren seit Anfang an was Besonderes. Metalsongs mit Chello und Contrabass gespielt, sowas gab es bis dahin nicht. Gekonnt angefangen mit Coversongs hat man schnell gezeigt, das man auch ein gutes Händchen für eigene Songs besitzt. Vor allem aber die Songs mit Gastsängern fand ich immer sehr gelungen. Vor allem der Song mit Sandra Nasic (Guano Apes) hatte es mir damals angetan.…

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Cum Covered Crack Whore – slutisfaction …der Name sagt alles: Porngrind wie man ihn liebt

  7 months ago     627 Views     Leave your thoughts  

3 Songs, 4 Minuten Spielzeit. Das ist nicht besonders viel, aber hat es in sich. Während die beiden Songs "hermaphropobia" und "slaughtered" 42 Sekunden bzw. 63 Sekunden durchhämmern und extrem treibend und derb grindig sind, stellt sich "still not loving mindflair" dann etwas grooviger vor und darf dann auch mal mit Ufta Parts aufwarten. Und wer mich kennt weiß, wenn diese Ufta-Parts einigermaßen gut gemacht sind, hat der Song bei mir eh gewonnen. Und so ist das auch mein Lieblingssong auf der EP. Das ist noch richtig einfach und räudig und weiß die Brücke zwischen alten Grindsachen und den neuen…

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Backyard Babies – four by four …rotzig und glamourös, wie man sie kennt

  7 months ago     520 Views     Leave your thoughts  

Von den Backyard Babies kenne ich zugegebener Weise nur ein paar Songs. Diese haben mir aber durch ihren rotzigen und frechen Touch immer sehr gut gefallen. Umso gespannter war ich, als ich dann eine ganze Platte als Promo zu hören bekam. Und anfangs dachte ich mir, Poser Sleaze Rock ist ja ganz nett, aber wo ist das rotzige, was ich von den alten Songs her kenne? Und ja hier und da ist die Band schon sehr Klischeebeladen und macht es dem Hörer auch etwas schwer, wenn man nicht ganz auf diese Standard Schnulzemucke steht. Doch dann gibt es doch noch…

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Aerosmith – rocks donington …alte Rockherren auf Live-Album

  7 months ago     553 Views     Leave your thoughts  

Einer der großen Namen der Metal und Rock Szene mit dem Sänger mit dem großen Mund. Aerosmith lieferten zahlreiche Hits ab und gehören mit Recht zu den ganz Großen der Szene. Nur wenige Bands schafften sich diesen Status zu erarbeiten und so erfolgreich einen Megahit nach dem anderen zu schaffen. Und auf die alten Tage hat die Band durchaus eine Setliste, die sich gewaschen hat. „cryin“, „janies got a gun“, „livin on the edge“, „love in an elevator“, „walk this way“, „toys in the attic“ und viele viele mehr. All diese Songs sind auf dieser Live-CD zu finden und zeigen…

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Bitch Queens – kill your friends …50er Garage Rock mit Grufti Touch

  7 months ago     595 Views     Leave your thoughts  

Bei dieser Art von Rock muss ich ganz ehrlich sagen, fehlen mir etwas die Erfahrungen für Vergleiche. Etwas Grufti-Rock gemischt mit 50er Jahre Rock. Etwas rotzig und frech, aber extrem eingängig. Zeitgemäß aber trotzdem mit einen Touch zu älteren Spielarten des Rocks. Rock´n´Roll mit einem Hauch Sleaze Rock, wie ich auch schon gelesen habe. Man legt viel auf eingängige Refrains und der Mitsingfaktor ist sehr schnell geschaffen. Und durch den Groove bewegen sich auch sehr schnell einige Körperteile, ob man mag oder nicht. Eigentlich ein ganz einfaches Rezept, aber es funktioniert hier verdammt gut. Mir vielleicht etwas zu ruhig, aber…

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Golers – south mountain style …crusting Hardcore

  7 months ago     1022 Views     Leave your thoughts  

Ungeschönt, rau und gerade heraus, das ist die beste Beschreibung für diesen Sound. Treibender Hardcore mit einer ordentliche Portion an Crust Core. So rau und erbarmungslos räudig, wie alte Hardcore oder Punk-Scheiben die auf alle Konventionen geschissen haben, um es mal so zu formulieren. Schnell und auf den Punkt und so dauert kein Song länger als 2:30 Minuten und die Band kommt ohne viel Schnörkel immer sofort auf den Punkt. Aber trotzdem klingt das nicht lärmig oder sinnfrei, sondern hat immer einen gewissen Groove, bzw. Triebkraft und die Songs sind sogar relativ eingängig. Okay, man muss zugegebener die Masse an…

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Tiebreaker – we come from the mountains …rockig und groovy like hell, was will man mehr

  7 months ago     534 Views     Leave your thoughts  

Während mir beim Opener "early morning love affair" eher noch Bon Jovi zu "blaze of glory" Zeiten, nur halt rockiger in den Gedanken rumschwirrt, merkt man schnell bei den anderen Songs, das man weit mehr drauf hat, was Groove und Rockfeeling angeht. Mal moderner und rockiger, dann man wieder groovig und fast Blues lastig. Vor allem der extrem verspielte Abschlusssong "walk away" erinnert sogar etwas an Titus and Tarantula, nur eben auf rockig-bluesig. Teils geradlinig und sehr eingängig, aber hier und da auch ordentlich verspielt zeigt man, das man einfach Musik mit Herz macht. Selten macht mir eine Band dieser…

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