Vanderberg – devil may care …Heavy Power Metal mit einem leichten Hauch Gothic

Posted by  PeBa   in       9 months ago     1029 Views     Leave your thoughts  

Artwork _ Devil may CareVerspielt und locker trällern die ersten Gitarrenriffs durch die Boxen, als ich mit “godfather” das Ganze beginne. Klassisch, sehr klassisch irgendwo zwischen Heavy Metal und Power Metal. Spielerisch sehr gelungen und trotz der verspielten Vielfalt dann doch eingängig. Vor allem die treibenden Parts stehen den Songs gut und schieben ordentlich. Man spielt mit vielen Tempowechsel und bleibt aber doch relativ in klassischen Gefilden. Hier und da bekommen die Songs aber einen etwas moderneren Touch, vor allem wenn man hier und da einen fast Gothic lastigen Touch einstreut. Mit “devil may care” gehts dann richtig los und dieser Song ist eine richtig gute solide Heavy Metal / Power Metal Nummer, die vielleicht nichts neues bietet, dafür aber alles richtig macht, was man von einem solchen Song erwarten darf. Und das darf man gut und gerne für die gesamte Scheibe behaupten.

Aber ein bisschen Kritik darf auch sein, denn so gut die Songs das Metallerherz erfreuen können, so finde ich den Weichspüler an einigen Ecken dann doch etwas zu dick aufgetragen, aber das ist absolute Geschmacksache und liegt auch daran, dass ich das Extreme, Raue und Rotzige normalerweise bevorzuge. Trotzdem muss ich aber sagen, dass bis auf kleine Ecken hier eigentlich das meiste wirklich richtig gemacht wurde. Wer auf guten Heavy Metal oder Power Metal steht, der macht hier eigentlich nichts falsch. Und ein “crash´n´burn” könnte sogar ein kleiner Hit werden, denn dieser Song hat Potential für mehr.
(2016)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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