Ost+Front – ultra …es wird hymnenhafter

Posted by  PeBa   in       10 months ago     761 Views     Leave your thoughts  

ultra“…was hör ich da unter dem Kleid… ein Fischmaul das nach Liebe schreit… ich fütter es so gut ich kann… und steh beharrlich meinen Mann…” solche textlichen Meisterwerke bekommt man auch wieder auf dieser Scheibe von Ost+Front zu hören. Und obige Textpassage stammt aus dem Song “fick dich”, welcher einer der Highlights auf der Scheibe für mich darstellt. Denn wie sich schon auf den anderen Platten abzeichnete, findet die Band immer mehr Gefallen an ruhigeren, fast hymnenhaften Songs. Mir sind diese dann meist zu getragen und überzogen, vor allem wenn ich dran denke wie gut die treibenden Songs der Band sind. “fick mich” ist der übliche Stampfer und ob das nun mit Rammstein verglichen wird oder nicht, ist eigentlich egal, denn der Song ist einfach cool. Oder das etwas merkwürdige, aber flotte und leichtfüßige “volksmusik” macht solange richtig Spaß bis der pathetische Refrain kommt, der irgendwie das ganze Lied so enorm runterbremst. Und genau das ist es was mich an dieser Scheibe stört. Musikalisch gibt es nichts zu meckern, aber die ruhigeren Songs, oder auch Songparts klingen alle zu ähnlich und werden dadurch irgendwie etwas langweilig. Wenn die Band dann aber Gas und Power gibt, dann wissen die Songs so richtig zu punkten. “blitzkrieg” legt zum Beispiel sofort ordentlich los und verliert sich dann auch wieder in Theatralik und Pathos. Die aggressiven Parts stehen der Band wie ich finde einfach besser, aber das ist definitiv Geschmackssache. Trotzdem eine gute Platte, auch wenn ich etwas die treibenden und aggressiven Songs vermisse, wie man sie noch auf den alten Scheiben zu hören bekam.
(2016)

About  

Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

No Comments

No comments yet. You should be kind and add one!

Leave a Reply

You can use these tags:   <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>