My Dying Bride – feel the misery …ich habe die Qualen gefühlt

Posted by  PeBa   in       1 year ago     1049 Views     Leave your thoughts  

mdb-ftmDas My Dying Bride schwer und bedrückend sind, das ist altbekannt. Und das leben sie in allen ihren Releases aus, so auch in diesem aktuellen Werk. “Feel the Misery”, fühle das Leiden, wenn man es mal grob übersetzen möchte. Und ja, dieses Leiden fühlt man, denn die Songs sind gewohnt gut und gelungen, doch die Band schafft es musikalisches Leiden zu erschaffen. So sehr mir die Band damals gefallen hat, so wenig kann ich mittlerweile auf Dauer mit dieser bedrückenden Mucke anfangen. Hier muss man wirklich in der nötigen Stimmung sein, wobei ich das bei den gefühlsbetonten Songs der Band auch gefährlich finde, denn wer eh schon depressiv ist, kommt mit den Songs von My Dying Bride bestimmt noch mehr drauf, denn das ist ein Sog, der einen nach unten zieht. Das klingt jetzt negativer, als es ist, denn musikalisch sind die Songs gelungen und die Stimmung die die Band verbreiten möchte wird auch perfekt getroffen. Für mich stellt sich nur wieder die Frage, muss ich mir Songs anhören, die noch depressiver als das Leiden Christi sind? Für mich ist Musik etwas, das mich aufheitern und aufputschen oder -powern soll damit ich wieder gut drauf bin. Doch My Dying Bride ziehen einen eher in einen depressiven Sog voller Verzweiflung, Leid und endloser Trauer.
Peaceville Records (2015)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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