Blazing Row – emerge …etwas pure Gewalt gefällig?

Posted by  PeBa   in       1 year ago     1054 Views     Leave your thoughts  

BLAZING ROW COVER01Der Begriff “pure Gewalt” beschreibt den Stil der Band Blazing Row eigentlich äußerst passend. Das ist fett und derbe und liegt irgendwo zwischen Death Metal und Core, bzw. Deathcore. Brutaler Death Metal, wie man ihn selten zu hören bekommt, der aber sehr modern und zeitgemäß klingt durch viele Parts und Stilelemente, die man eher in die Metalcore, bzw. Deathcore Ecke stecken würde. Wer die Band aber in die Schublade der Metalcore Einerlei-Bands stecken möchte, tut der Band unrecht. Denn das ist weit mehr. Anfangs ist man leicht dabei die Band als durchschnittlich abzustempeln, doch je länger man in die Songs reinhört umso mehr wissen diese zu begeistern. Was Blazing Row hier abliefern ist nichts, was man nicht schon einmal gehört hat, aber sie schaffen es mit viel Charme moderne Elemente mit klassischen Death Metal und sogar Grindcore zu mischen. Das Ergebnis ist äußerst aggressive und zerstörerisch und der Mix gibt der Band ihr eigentliches Gesicht. Hier und da sogar technisch verspielt und fast mit einem leichten Progressive-Touch. Dann kommen die Elemente, wie man sie vom Metalcore kennt und wenn dann die Downbeat Parts kommen, dann wirds nochmal eine ordentliche Stufe fetter. Brutalität wird hier ganz groß geschrieben und das sehr erfolgreich. Anfangs hätte ich die Band als guten Durchschnitt beschrieben, aber Songs wie “wolf among sheep” oder das sehr verspielte aber nicht weniger aggressive “endemic” zeigen dann, aus welchem Holz diese Band geschnitzt ist. Nichts für Weicheier, wer aber derbe und äußerst brutale Sounds mag, der wird an dieser Scheibe durchaus Gefallen finden.

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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