Victorian Whore Dogs – afternoonified …Sludge doch einfach mal eine Runde

Posted by  PeBa   in       5 months ago     533 Views     Leave your thoughts  

Front_CoverSludge ist noisy, es ist schräg, es ist extrem, es ist eigenwillig. Und so sind auch Victorian Whore Dogs, die mit dieser Scheibe zeigen, dass sie irgendwo zwischen Sludge und Core eine Existens mit Ihrer Musik gefunden haben. Für eine Sludge Band finde ich die Songs sogar extrem eingängig an einigen Passagen. Das “snatch files” welches gerade eben läuft ist schon fast hitverdächtig auf seine eigenwillige aber sehr coole Art. Meist verlieren sich Sludge Bands im experimentellen Soundgeflecht ihrer eigenen Werke, doch diese Band schafft es sich darüber hinaus weiter zu entwickeln und mit teils äußerst eingängigen Parts dann doch voll und ganz zu überzeugen. Hier wird zwar viel mit zerstörerischen Sounds herumgespielt, aber im Großen und Ganzen ist man doch noch relativ human und trifft damit auch wesentlich besser den Geschmack von denen, die es dann doch nicht ganz so heftig mögen. Man spielt auch gerne mit verschiedenen Spielweisen herum und so kommt es auch mal vor, das Schreigesang nur auf Drumbeats folgt, während die Gitarren erst einmal schweigen. Vielseitigkeit ist hier definitiv angesagt und die Jungs machen das sehr gut. Wo mir Sludge Bands meist dann doch etwas zu extrem sind, muss ich sagen, treffen die Jungs von Victorian Whore Dogs dann doch recht gut meinen Geschmack.
Hibernacula Records (2016)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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