Interment – scent of the buried …besser kann man dem Schweden Tod nicht huldigen

Posted by  PeBa   in       4 months ago     620 Views     Leave your thoughts  

Scent_Of_The_Buried_CoverNach 6 Jahren Pause und einigen personellen Änderungen meldet sich die Band Interment mit ihrem neuem Album “scent of the buried” zurück. In der Bandinfo als “swedish chainsaw-cadavers” bezeichnet trifft das eigentlich verdammt gut den Punkt, auf den es ankommt. Denn die Gitarren klingen wie tiefe Kreissägen, die sich durch die Gehörgänge sägen. Das ist Schweden Tod pur und vor allem dadurch das die Band sich eigentlich nur in langsamen bis flotten Gefilden aufhält, kann dieser sägende Sound sich erst so richtig entfalten. Ich bin fast versucht zu sagen, das selbst Bands wie Dismember oder Entombed nie so derb schwedisch geklungen haben, wie es Interment auf dieser Scheibe schaffen. Die Songs sind einfach gehalten, aber trotzdem abwechslungsreich. Und trotz Fokus auf treibende Riffs verbreiten sich die Melodien eher dezent durch den für den Schweden Tod so passenden Einsatz von Melodieläufen. Man verzichtet auf Schnörkel, oder verspielte Elemente, einfach gerade heraus und zielgerichtet auf einen Punkt. Genauso muss es sein. Gekonnte Breaks und Wechsel und dann immer wieder diese tollen unterschwelligen Melodieattacken, gepaart mit diesem zähem Säge-Gitarren-Sound. Hier hat man wirklich alles richtig gemacht und mir als alter Fan des klassischen Schweden Death Metals geht hier einfach nur das Herz auf. Herrlich. Verdient hier als Special Tipp gekennzeichnet. Ab April dürft Ihr Euch auf die Perle freuen.
Pulverised Records (2016)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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