Stallion – rise and ride …Power Metal back to Old School

Posted by  PeBa   in       10 months ago     700 Views     Leave your thoughts  

stallionRnRRaue rotzige Gitarren, viel Melodie und trotzdem treibende, hämmernde Beats. Dazu ein kreischender Sänger der einen Hauch Gehässigkeit in der teils etwas quietschenden Stimme hat. Das war damals Power Metal und so haben Bands wie zum Beispiel auch die Power Metal Helden Grave Digger angefangen. Und ja, alte Grave Digger zu “witchhunter”-Zeiten sind ein definitiv gültiger Vergleich. Dazu von den Gitarren ein Hauch Iron Maiden und fertig ist eine moderne Band namens Stallion. Die Band belebt genau das wieder zum Leben, was viele Power Metal Bands vor lauter Bombast und perfekte Produktion aus den Augen verloren haben. Denn gerade dieses Rotzige und Ungeschliffene ist es, das diesen Musikstil immer noch so genial macht und ist auch einer der Gründe, warum mir alte Power Metal Scheiben meist besser gefallen, als die neuen Alben der Bands. Ich persönlich feier die ersten Helloween Scheiben, oder die Anfänge von Grave Digger aber auch die ersten zwei bis drei Iron Maiden Scheiben. Bei Helloween und Iron Maiden führte der Sängerwechsel zu mehr Perfektion und mit ihnen wurde dann auch die Produktion fetter. Stallion spiegeln jedoch genau die Zeit, bevor alles so brav und geschliffen wurde. Wer wie ich auch ein riesiger Fan der ursprünglichen Alben eben genannter Bands ist, der wird diese Scheibe mögen, wenn nicht sogar feiern. Vor allem wenn man dann mal etwas Gas gibt und Schrammelriffs zum Einsatz kommen, dann geht mir als Thrash Metal Fan das Herz auf. Kurzum: Stallion werden keine großen Stadien füllen, aber dafür sprechen sie eine Fanbasis an, die durchaus treu ist. Darf man gehört haben.
High Roller Records (2014)

About  

Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

No Comments

No comments yet. You should be kind and add one!

Leave a Reply

You can use these tags:   <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>