Mercy Brown – same …Gothic Metal mal ganz anders aber cool

Posted by  PeBa   in       2 years ago     1568 Views     Leave your thoughts  

album1Der Begriff Gothic Metal ist hier eigentlich falsch, aber das ist auf jeden Fall mal der Begriff, der am ehesten die Richtung vorgibt. Extrem Metal meets Death Metal mit Frauengesang, doch keinem Frauengesang wie man ihn jetzt eigentlich erwarten würde. Die Sängerin geht stimmlich eher in die Richtung die man von Nu Metal, Jazz oder teils sogar Hardcore Bands erwarten würde. Meist melodisch, hier und da aber auch aggressiv und wütend. Dieser Mix erinnert mich am ehesten noch an Bands wie Ram-Zet, wobei Mercy Brown nicht ganz an die Qualitäten dieser Band ran kommt. Hier und da würde ich sogar Jazz der experimentellen Art als Einfluss geltend machen, dazu viele treibende und schwere Riffs. Der Gesamtsound ist recht schwer zu beschreiben, wobei man es hier definitiv mit einem Nischenprodukt zu tun hat. Denn dem normalen Metal Fan aber auch Extrem Metal Fan ist das bestimmt zu schräg und abgedreht. Für mich genau das richtige, denn ich steh total auf solche Sachen. Hier wäre eigentlich auch ein Special Tipp für mich drin, wenn die Sängerin teilweise meiner Meinung nach nicht an einigen Stellen etwas daneben liegen würde, was dann besonders bei solch einer Gangart des Metals störend wirkt. Denn wenn man schon schräge Musik macht, muss der Gesang punktgenau kommen und das schafft die Sängerin leider an einigen Stellen nicht ganz. Aber von dieser Schwäche einmal abgesehen, bekommt man hier eine CD, die sich deutlich von der Masse abhebt. Sehr anspruchsvoll, jedoch durch seine eigenwillige Spielart nichts für die breite Masse. Von meiner Seite definitiv eine Empfehlung, auch wenn die Scheibe nicht 100%ig perfekt ist. Will ich mehr von… Das Hardcorelastige “news complaint” kann ich jeden mal zum reinhören empfehlen, um mal mit der Band warm zu werden und sich auf diesen schrägen Stil einzulassen.
2015

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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