Lindemann – skills in pills …eigentlich relativ gewöhnlich und unspektakulär

Posted by  PeBa   in       1 year ago     1015 Views     Leave your thoughts  

lindemannSkillsPillsDiese Platte durfte sich bei anderen Vertretern der musikalischen Presse bereits als Release des Monats oder sogar des Jahres feiern lassen. Komisch nur das ich in meinem Freundeskreis keinen kenne, der diese Scheibe so wirklich gut findet und ich bin mir sicher, als die Platte rauskam, gab es auch richtig gute Veröffentlichungen. Aber wer weiß, vielleicht habe ich einfach nicht das richte Gefühl für kommerziellere Scheiben. Musikalisch gar nicht mal so schlecht, wobei ich von Peter Tägtgren auch schon wesentlich bessere Sachen zu hören bekommen habe. Erinnert etwas an einen Abklatsch von Pain mit einem Hauch Rammstein. Dazu ein Till Lindemann, der als Sänger von Rammstein ja durchaus ein Idol der Metalszene ist, aber er sollte halt nicht englisch singen. Außerdem klingen die Songs teils so uninspiriert, sowohl Rammstein und Pain machen da die Sache jeweils um Klassen besser, das wirkt einfach als hätte man relativ uninspiriert beide Bands in nen Mixer geworfen und gehofft, das sich das Gesamtwerk aufgrund der dahinter stehenden Namen entsprechend verkauft. Dazu noch ein gut geplanter Skandal dank entsprechender Texte und einem Video zu „praise abort“, da schreibt die Bildzeitung drüber, dann kann der Erfolg nur garantiert sein.
Okay das klingt jetzt extrem negativ als wenn das hier der letzte Scheiß wäre. Das ist es aber auch nicht. Die Scheibe ist gut, hat Charme und macht auch Spaß, aber sie ist halt einfach bei weitem nicht das Meisterwerk, als das es von einigen Medien hingestellt wird. Man hat hier vieles richtig gemacht, aber halt auch einige Fehler und ich persönlich mag Rammstein oder Pain im Originalen einfach um einiges mehr. Lindemann selber finde ich zwar gut, aber an einigen Stellen frägt man sich schon, ob man diesen Release unbedingt gebraucht hätte. Rammstein Fans werden sich das sowieso kaufen, Pain Fans werden hier evtl. etwas selektiver vorgehen.
(2015)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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