Lower Than Zero – the great decimation …verspielter aber nicht ruhiger

Posted by  PeBa   in       2 years ago     1781 Views     Leave your thoughts  

LOWER-THAN-ZERO-The-Great-DecimationDie Augsburger Lower Than Zero melden sich mit einem neuem Release zurück. Und dann kommt bereits die erste Überraschung, was ist den das? Der erste Song “stomp” geht ja sowas von gar nicht. Dieser komische Hardcore-Touch beim Gesang und die Riffs, irgendwie mag das so gar nicht passen, vor allem nicht zu Lower Than Zero, wenn man die Band kennt. Hier habe ich mich schon gedacht, ups das wird eine schwere Review. Doch ab dem zweiten Song ist dann alles wieder gut. Hier ist man dann wieder in gewohnten stimmlichen Regionen unterwegs und die Riffs machen auch wieder viel mehr Spaß. Allgemein muss ich sagen, dass die Platte gegen Ende immer mehr zu gefallen weiß. Selbst nach mehrmaligen Hören, steigert sich die Qualität immer weiter und wird dann auch gebührend gut abgeschlossen. Brutaler Death Grind, der diesmal fast etwas verspielter daherkommt, als noch auf den alten Scheiben. Vor allem der Gesang der Frontfrau erstaunt immer wieder, denn sie ist eindeutig der derbere Part der gesanglichen Zweiteilung. Wo würde ich diese Scheibe aber einordnen im Vergleich mit den Vorgängern? Das ist schwer, denn die alten Scheiben waren etwas derber, rotziger und brutaler, sprich etwas grindiger, dafür sorgen hier gerade die verspielten Parts für Charme. Sie ist definitiv eine Weiterentwicklung der Band, hat aber immer noch genug Räudigkeit und Härte übrig, um auch die Fans der alten Scheiben zu begeistern.
(2014)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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