Gurd – fake …Thrash Hardcore in Perfektion

Posted by  PeBa   in       1 year ago     1464 Views     Leave your thoughts  

fake-front-cover-web Gurd sind mir schon seit jeher als gute Thrash Metal Band bekannt, doch was ich hier mit ihrer neuen Scheibe um die Ohren geblasen bekomme, das hat mich dann doch erstaunt. Diese Scheibe ist der Hammer. Treibender Thrash Metal mit einer ordentlichen Brise Hardcore. Treibende Riffs die eine drückende Soundwand aufbauen. Hier und da etwas Melodie, aber gerade nur soviel, wie nötig und dann wieder treibend stampfend und schwer. Vor allem der Opener „fake“ geht dann schon gleich ordentlich los und zeigt, wo der Hammer bei Gurd hängt. Hier und da wird’s auch etwas verspielter und es passt einfach alles zusammen. Das ist harter Sound aus einem Guss, wie ich ihn so selten zu hören bekomme. Die Band hat einfach alles richtig gemacht, was man hier richtig machen kann. Und die Hardcore-Elemente geben dem Sound dann einen etwas räudigen Touch der sich perfekt mit den schweren Riffs vereint. Da mag man hier und da Vergleiche zur „vulgar display of power“ von Pantera ziehen. Soundtechnisch vielleicht nicht ganz so fett, wie diese Scheibe, aber vom Riffing her noch ein paar Schritte weiter. Was mich am meisten überrascht hat, sind die Soundgarden-ähnlichen Riffs die immer mal wieder auftauchen und sich perfekt ins Gesamtbild einschmiegen. Ich sage nur “in a jesus christ pose”… Diese Scheibe ist eine Wucht und bietet das an Härte und Brutalität, was ich bei einigen anderen Releases dieses Jahr vermissen musste. Im Januar darf der geneigte Fan sich dann von dieser Soundwalze überrollen lassen.
Soulfood/Plastic Head (2015)

About  

Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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