Slipknot – .5 the gray chapter „…wieder etwas mehr back to the roots“

Posted by  PeBa   in       2 years ago     1552 Views     Leave your thoughts  

Slipknot-5-Album-Cover Bei Slipknot muss ich auch dieses mal sagen, die ersten drei Platten waren einfach die Besten und an die Erste kommt so und so nichts ran. Das ändert sich leider auch nicht bei der neuen Scheibe, doch muss ich gestehen, ich habe das Gefühl man orientiert sich wieder etwas mehr an alte Scheiben. Die Songs wirken wieder verspielter und experimenteller und hier und da kommt auch wieder die alte Härte durch. Leider aber immer nur streckenweise. Okay zugegeben, den Erfolg den die Band hatte, hätte ich Ihnen nie zugetraut, da sie einfach damals viel zu extrem für den großen Erfolg waren. Doch sie haben damals alles richtig gemacht und nicht nur eine kleine Zielgruppe erreicht, die es derbe mag, sondern auch viele andere. Und das man dann mit der Zeit allgemeinverdaulicher wird, um noch breitere Massen anzusprechen ist eigentlich verständlich. Auch wenn dabei diejenigen etwas auf der Strecke bleiben, die es gerne noch so extrem und räudig hätten wie beim Erstling. Spielerisch denke ich, brauche ich nicht zu erwähnen, das die Band immer noch ordentlich rockt und definitiv weiß was sie macht. Die Songs sind auch eingängig und wie gesagt hier und da auch wieder etwas räudiger. Doch der Charme, den ich bei den ersten Scheiben noch so liebte, der kommt immer noch nicht so ganz rüber. Aber ich seh das mal positiv, vielleicht geht man diesen Schritt zurück zu den Roots auch noch mit den nächsten Alben weiter und so könnte 6 oder 7 dann wieder an alte Klasse herankommen. Ich selber werde mit dieser Scheibe nicht 100%ig warm, wobei sie alles andere als schlecht ist. Erfolg wird die Band aber trotzdem haben. Aus meinen Augen sind die Weichen gut gestellt und ich bin schon gespannt, was als nächstes kommen mag. Und im Gegensatz zum Vorgänger der eigentlich ganz an mir vorbei gezogen ist, auch wenn ich die Scheibe hier rumliegen habe, denke ich, das hier wird doch hin und wieder mal im Player landen.
Road Runner Records (2014)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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