Palace – the 7th steel

Posted by  PeBa   in       2 years ago     1371 Views     Leave your thoughts  

palace7th Es gibt sie definitiv doch, die richtig guten Power Metal Bands. In letzter Zeit bekomme ich immer mehr Vertreter dieser Musikrichtung zu hören, bei denen ich wirklich immer wieder positiv überrascht bin. Palace wirken extrem druckvoll und setzen enorm auf Power. Der Sänger ist hier und da etwas Geschmacksache aber im Großen und Ganzen passt er gut auf den Sound drauf. Meist arbeitet die Band mit treibenden Powerriffs, die hier und da vielleicht ganz leicht an Running Wild erinnern, aber dann doch wieder heftiger rüber kommen. Ein Mix aus Power Riffs und treibend unterlegten Melodien bilden die Basis. Diese Power steht den Songs durchaus gut und somit drückt und schieben die Songs allesamt. Abwechslungsreich und man wechselt gekonnt immer wieder zwischen Druck und Melodie. Wie gesagt, lediglich der Sänger ist etwas eine Schwachstelle. Er wirkt zwar von Stimmlage und Gesangsart durchaus angenehm, aber ich habe immer wieder so das Gefühl das er gerade so das stimmlich schafft, was er in den Songs singen möchte. Ich habe bei ihm immer das Gefühl, das er am Limit der Stimme liegt und dadurch wirken einige Passagen dann auch etwas schiefer, als man sie erwartet. Hier und da greift man auch ordentlich in die Klischee-Kiste bei den Refrains, aber schafft es auch hier immer rechtzeitig die Kurve zu bekommen. Vor allem der Song „desert revolution“ wartet mit einigen tollen Ideen auf. Alles in Allem eine gute CD die mir sehr gut gefällt, auch wenn sie einige Ecken und Kanten hat. Aber gerade diese Ecken und Kanten sind eigentlich keine Schwächen sondern machen die Band irgendwie sympathisch. Kling komisch…. ist aber so.
Massacre Records (2014)

About  

Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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