Robert Plant – lullaby and… the ceaseless roar

Posted by  PeBa   in       2 years ago     1502 Views     Leave your thoughts  

Robert-Plant-Lullaby-Ceaseless-Roar Der Name Robert Plant ist durchaus ein gewichtiger Name in der Metal- / Rockszene. Ehemals als Sänger von Led Zeppelin hat er sich mehr oder weniger unsterblich in der Musikgeschichte gemacht. Led Zeppelin haben mich durchaus auch geprägt, auch wenn ich von der Band nur eine Best-Off Doppel-CD besitze. Und ja, die Band hat mehr Hits als nur „Stairway to heaven“.

Ich muss aber auch zugeben, ich habe die Band und den weiteren Verlauf von Robert Plant nicht weiter verfolgt, da ich recht früh in die Extrem Metal Richtung abgedriftet bin. Umso cooler fand ich, als dann auf einmal eine Robert Plant Promo in meinem Postfach lag und ich darüber eine Review schreiben sollte. Und ich bin hier ganz emotionslos an die Sache heran gegangen, da ich keine Ahnung hatte, was mich erwartet und somit auch keine Erwartungshaltung hatte. Dadurch kann ich zwar keine Vergleiche mit Vorgängeralben tätigen, aber das kann auch was für sich haben.

Vorausschicken kann ich schon mal das Statement, „das ist zwar nicht das was ich für gewöhnlich anhöre, aber ich finde es außergewöhnlich und interessant genug, um daraus einen „Special Tipp“ zu machen“. Denn das ist ein tolles musikalisches Werk, wie ich es bisher in dieser Form nur ansatzweise von anderen Bands zu hören bekam.

Metal ist hier nicht enthalten, aber eine ordentliche Portion Rock und Groove. Dazu kommen viele Irish Folk Anspielungen, die aber nie so weit ausgereizt werden, das man hier auch nur im Ansatz an eine Folk Band denken könnte. Das ist experimenteller Rock vom Feinsten. Ich weiß nicht welche Drogen hier am Enstehungsprozess der Songs beteiligt waren, diese waren aber anscheinend sehr gut und inspirierend. Denn obwohl die Songs zeitgemäß klingen, transportieren sie diesen Drogensound und diese Verspieltheit der 70er Jahre sehr zielgenau herüber. Mit großen Vergleichen kann ich hier leider nicht kommen, da sich mein musikalisches Wissen in dieser Stilrichtung eher auf die gängigen Größen, wie Led Zeppelin, The Doors und einige Sachen die man halt von Filmen oder aus dem Radio her kennt beschränkt. Hiervon klingen aber hier und da durchaus Elemente durch. Wenn man die Augen schließt kann man sich einen indischen Tempel oder ähnliches vorstellen mit vielen leuchtenden Farben und exotische Tänze und Menschen. All dies vereint die Musik auf dieser Scheibe in sich. Die Rockversion eines gelungenen Selbstfindungstripps in fernen Ländern. Easy Listening zwischen Moderne und klassischen 70er Jahre Sounds.

Was mich etwas gewundert hat, ist der Gesang, denn hier hätte ich hier und da etwas das Gekreische aus alten Led Zeppelin Tagen erwartet, was ich immer so cool fand. Doch hier bietet Mr. Plant eine klare folklastige klare Linie, was aber trotzdem verdammt gut zu den Songs passt.

Kurzum, eine verdammt interessante CD.
Nonesuch (Warner) (2014)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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