Arsen – muttererde

Posted by  PeBa   in       2 years ago     1279 Views     Leave your thoughts  

Bildschirmfoto 2014-08-03 um 11.27.47Deutschrock meets Nu Metal, oder so ähnlich könnte man Arsen grob beschreiben, wenn man in Schubladen denken möchte. Und auch wenn sie meiner Meinung nach gut in diese Schublade reinpassen, brechen sie doch hier und da immer wieder etwas aus. Die Sängerin ist Türkin und so sind einige der Texte auch in Türkisch, die meisten aber in Deutsch gehalten. Keine Angst, wer jetzt bei Türkisch an das Gejohle denkt, das man hier und da auch den Checker-Autos rausdröhnen hört, damit hat die Band nichts zu tun. Multikulti, musikalisch aber auf einer Spur. Grob könnte man die Band mit Guano Apes und ähnlichen Bands vergleichen, wobei hier die grundsätzliche Härte nochmal einen zusätzlichen Drive gibt. Denn so kommerziell orientiert die Songs auch ausgelegt sein mögen, so hart und aggressiv und auch etwas kratzig klingen sie. Und gerade die Rauheit gefällt mir so gut an den Songs, denn man zeigt das man eigentlich nur rocken will. Ich denke die Band kann damit durchaus eine größere Fangemeinde ansprechen, wirken aber wesentlich bodenständiger als Guano Apes oder Jennifer Rostock. Die Texte teils auch gesellschaftskritisch und hier und da macht die Sängerin durchaus ihrer Wut ordentlich Luft. „orient express“ ist zum Beispiel ein Song der wirklich aus der Masse der Songs heraussticht, jedoch sind alle eigentlich auf dem selben qualitativen Level. Mit „reine herzen“ zeigt man, das man auch etwas ruhiger und verträumter kann. Das könnte durchaus ein Hit werden, denn das ist genau das, auf was die Radiostationen abfahren. Ob man von der Band mehr hören wird? Ich weiß es nicht, könnte es mir aber gut vorstellen.
White Lake City Roxx (2014)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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