Equilibrium – erdentempel

Posted by  PeBa   in       3 years ago     928 Views     Leave your thoughts  

equilibrium_erdentempelVon der Band Equilibrium kenne ich schon einen älteren Release, hatte die Band aber nicht so vielseitig und teilweise lustig unterhaltsam in Erinnerung. Musikalisch sind sie gar nicht mal so leicht zuzuordnen, wie man anfangs meinen könnte. Power Metal meets Pagan Metal, meets Heavy Metal, meets Folk,… Vielseitigkeit ist hier Trumpf und ich habe das Gefühl die Band nimmt sich selber nicht ganz so ernst, denn einige Riffs, die hier verbaut wurden, kann man nicht verbauen, wenn man wirklich ernsthafte Musik machen möchte. Und ein abschließender Song wie „wirtshaus gaudi“ unterstützt mich bei dieser Behauptung. Gerade läuft hier der Bonussong Aufbruch, der mit über 11 Minuten extrem lang ist. Und als dann auf einmal bei Minute 4 klischeehaftester 80er Synthy Pop Metal aus den Boxen schallt der an alte und schlechte Filme der Zeit erinnert. So die Szenen bei denen der Held sich aufmacht um zum Champ zu werden. Das kann nicht ernst gemeint sein ☺. Oder der karibische Groove in „heavy chill“ oder das Fluch der Karibik angehauchte „wellengang“,…. das zieht sich durch den gesamten Release und macht die Band aber gerade dadurch so sympathisch. Hier und da wollte ich schon den Vergleich zur Band Trollfest bringen, wobei das dann eigentlich doch nicht so ganz passt. Spielerisch gibt es hier nichts zu meckern und auch die Songstrukturen sind toll und vor allem, wie schon erwähnt, enorm vielseitig. Die Band spricht ganz gezielt ihre Zielgruppe an, wer aber auf so Zeug steht, der wird hier definitiv nicht enttäuscht. Ein solider und guter Release, der mir gut gefallen hat. Und jetzt „…ein Bier her!“
Nuclear Blast (2014)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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