Endeavour – the grand heritage

Posted by  PeBa   in       3 years ago     1134 Views     Leave your thoughts  

large Diese Band hat es mir nicht ganz einfach gemacht. Beim ersten Reinhören habe ich gesagt, das wird eine coole Review, da der Sound für Metalcore Verhältnisse durchaus aus dem Rahmen fällt. Und das tut er auch nach dem vierten Durchhören. Das ist ganz klar Metalcore, aber man baut Elemente ein, die so nicht ganz gewöhnlich sind. Dadurch wird der Sound etwas lärmiger und hier und da auch etwas schräger. Aber gerade das hat mir so gut bei dem Release gefallen. Man baut einen Druck auf, der vom ersten bis zum letzten Ton erhalten bleibt. Soweit für eine Band, die sich eindeutig von der Masse abzuheben weiß. Klar melodische Elemente kommen hier und da auch vor, man setzt aber eher auf Härte und Brutalität. Soweit alles richtig gemacht, aber man hört hier schon ein leichtes „aber“ heraus. So cool solche Bands klingen, sie haben oft ein Problem: sie schaffen es nicht eingängig zu sein, bzw. besondere Akzente zu setzen, die Ohrwurmgleich hängen bleiben. Und so ertappe ich mich immer mal wieder, das die Songs etwas zur Hintergrundbeschallung verkommen, was schade ist, denn das haben sie nicht verdient. Ob das an der Produktion liegt, die eigentlich ganz sauber ist, kann ich nicht sagen, aber ich könnte mir vorstellen, das dieser Sound mit einer Produktion wie zum Beispiel von Madison Affairs, nochmal etwas mehr knallen würde. Vielleicht ist das der Kick, der mir fehlt, den die Songstrukturen an sich machen eigentlich schon Spaß und passen. Ein sehr guter Release mit Klasse, dem aber irgendwie der letzte Kick fehlt, damit er voll durchschlagen könnte. Wer aber mal was neben der Masse der Metalcore´s hören möchte, sollte hier aber unbedingt mal ein Ohr riskieren.
(2014)

About  

Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

No Comments

No comments yet. You should be kind and add one!

Leave a Reply

You can use these tags:   <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>