Short Note: Milking the Goatmachine – wake me up

Posted by  PeBa   in       3 years ago     974 Views     Leave your thoughts  

10176Kennt einer noch diesen richtig schlechten Coversong von Cannibal Corpse? Das Ding was so lange noch irgendwie witzig war, bis der Gesang alles kaputt machte? Okay weiß, einige haben das abgefeiert, aber ich gehörte zu denen, die das absolut übel fanden, denn auch bei Coverversionen erwartet man bestimmte Akzente und mit stupiden gerülpsten Growls bekommt man das einfach nicht rüber.
Tja und was soll ich sagen, Milking the Goatmachine machen genau da weiter, wo Cannibal Corpse schon gescheitert sind, nur haben sich die Jungs gedacht, wenn schon Scheiße, dann eine ganze Platte davon. Und ja, das ist mit Abstand die schlechteste Scheibe, die ich in der letzten Zeit gehört habe. Musikalisch ist es meist noch okay, aber wenn dann der Sänger einsetzt, dann ist es aus. Als Death Metal Sänger okay, aber dann sollte man keine Pop- und Rocksongs Covern, die Gesangslinien haben, die den Song ausmachen. Denn ein „gimme all your lovin“ covert man nicht, es sei denn man kann singen und hat nen Bart bis zum Sack. „big in japan“ gibt’s auch, das verspricht der Name jedenfalls, erkennen tut man es mit viel Fantasie. Lediglich ein „wake me up“ klang noch recht witzig.
Wer mich kennt, weiß das ich ein großer Death Metal Fan bin. Ich liebe auch Metalcover von bekannten Songs, aber dazu braucht man auch einen Sänger, der es entsprechend rüberbringen kann. Und ein Death Growler, der sonst nichts kann, der sollte bei sowas lieber die Finger weglassen. Wenn dann sollte so eine Band eher Sachen wie „boneyard“ oder so covern, da passt der Gesang dann auch dazu.
Auch wenn einige diese Scheibe bestimmt abfeiern werden, ich finde das extrem übel. Sorry for that!
Noiseart Records (2014)

About  

Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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