Special Tipp: Madison Affair – MMXIII

Posted by  PeBa   in       4 years ago     820 Views     Leave your thoughts  

gfx_t6bl88y6mk0o5finm3urbzvx6f1laxo2pdc4rewh9etxldfqx8ombn16jo1kl7c2 Ende 2011 lieferten Madison Affair mit ihrem Debut „teenage time“ einen Release ab, der bis heute für mich eine der besten Scheiben darstellt die ich bis dato gehört habe. Dieser Mix aus aggressiven Metalcore und elektronischen Elementen verspricht Power und Soundgewalt pur. Nun 2013 melden sich die Jungs mit einer digitalen 4 Track EP wieder zurück und zeigen, wie sie sich weiter entwickelt haben.
Sie sind sich selber treu geblieben und verdienen sich wiederum einen Special Tipp hier auf der Seite. Gerechtfertigt, auch wenn diese 4 Songs nicht mehr ganz so punkten können, wie es noch das Debut konnte. Wobei sind wir mal ehrlich, nach so einem meiner Meinung nach perfekten Release ist es verdammt schwer noch einmal was passendes nachzulegen. Der Anspruch ist natürlich beim Hörer extrem hoch und dieser hohe Anspruch will bedient werden. Das schafft die Band nicht ganz, aber beim zweiten Hören muss man ehrlich sagen, das hier sind immer noch Madison Affair und der Sound ist immer noch weitab vom Metalcore Mainstream und verdammt gut. Wieder top produziert und druckvoll. Schwere Gitarrenriffs in bester Metalcore-Manier. Dazu wieder viele elektronische Spielereien, die teils das Soundbild auflockern, teils aber die Aggression zusätzlich verstärken. Das ist Brutalität pur und dahinter können sich viel Brutalo-Death Metal Bands verstecken. Was mir im Endeffekt nur etwas fehlt ist der letzte Kick, den auf dem Debut die schrägen und teils extrem unkonventionellen Effekte und Parts mit sich brachten. Dies kann am ehesten noch der Opener „sound in my head“ erfüllen. Allgemein hat sich die Band etwas geschliffen und ist etwas verdaulicher geworden. Das wird bei der Masse bestimmt noch besser ankommen, ich selber finde das etwas schade. Außerdem 4 Songs sind einfach viel zu wenig, wenn die Qualität stimmt, da hätte ich gerne noch einmal 4 weitere gehabt, aber man darf ja nicht zu viel Verlangen.
Wie gesagt, das ist Meckern auf hohen Niveau und bedingt durch einen teils ausgefallenen Hang zu schrägen und unkonventionellen Stilelementen auf meiner Seite.
Acuity Music (2013)

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Redaktion / Administration / Planung Jedes Projekt braucht einen Mann, der ein Projekt antreibt und verwirklicht. Bei music-discovery.de bin ich die treibende Kraft. Seitdem ich 14 bin, bin ich Fan von metalischen Klängen. Angefangen hat damals alles mit Bands wie Scorpions, Accept, Warlock oder auch Europe, bis ich relativ schnell mit Kreator, Sodom, Celtic Frost oder auch Voivod den Thrash Metal für mich entdeckt hatte. Als dann als ich 16 / 17 war die ersten Death Metal Scheiben an die breitere Masse kamen, dauerte es nicht lange, bis ich auch dieser Musikrichtung verfallen war, aber auch elektronischen Klängen war ich schon immer offen gegenüber. Bevorzugte Stilrichtungen: Thrash Metal, Death Metal, Grindcore, Industrial, EBM Besondere Bands: Coroner, Celtic Frost, Scorn, G.G.F.H., Godflesh, Pan Thy Monium, Xysma

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